Montag, 20. November 2017 - Blog rund um das Thema Geldanlage
An der Börse handeln mit Hebel
 
 
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An der Börse handeln mit Hebel

Die Spekulation mit Aktien und anderen Anlageklassen erfordert eine gewisse Menge verfügbaren Kapitals. Wer dieses nicht besitzt und dennoch an der Börse mitspielen will, der kann, eine ausreichende Risikobereitschaft vorausgesetzt, mit Differenzgeschäften auf seine Kosten kommen. Bei diesen aus dem angelsächsischen Raum stammenden Produkten erwirbt der Anleger einen Vermögensgegenstand nicht zu dessen vollem Kaufpreis, sondern er hinterlegt lediglich einen Bruchteil von diesem als Sicherheit. An Kursänderungen partizipiert er trotzdem vollständig.



Wird beispielsweise ein Indexkontrakt erworben, der bei 8000 Punkten steht, leistet der Anleger eine Sicherheit in Höhe von einem Prozent des Indexwertes. Bei einem linearen Bezugsverhältnis, das einen Indexpunkt mit einem Gegenwert von einem Euro ausstattet, fallen demnach 80 Euro an. Steigt der Index nun um ein Prozent im Kurs an, besteht für den Besitzer die Möglichkeit des Verkaufs zu 8080 Euro. Der Gewinn ergibt sich aus der Differenz von An- und Verkaufskurs und beträgt in diesem Beispiel 80 Euro. Der Anleger hat bei einem solchen Szenario seinen Einsatz also verdoppelt, obwohl der Markt sich um lediglich ein Prozent nach oben bewegt hat. Dies ist aufgrund der durch den verminderten Kapitaleinsatz entstehenden Hebelwirkung möglich. Die Spekulation mit Hebel ist, wie alles im Leben, auch mit einer Kehrseite behaftet. Entwickelt sich der Markt im Gegensatz zum obigen Beispiel nicht im Sinne des Anlegers, führt eine kleine Kursbewegung zur vollständigen Vernichtung des eingesetzten Kapitals, mit anderen Worten zu einem Totalverlust. Bein einem hundertfachen Hebel genügt eine Korrektur um einen Prozentpunkt. Im schlimmsten Fall drohen sogar Verluste, die über das eingesetzte Geld hinaus gehen. Dann besteht für den Anleger die Pflicht eines Nachschusses an den Handelspartner.



Differenzgeschäfte werden in der Regel nicht über die Börse, sondern über einen Market Maker abgewickelt, der laufend Kurse sowohl für den An- als auch für den Verkauf stellt. Für den Zugang zu den einschlägigen Handelsplattformen sind lediglich der Download einer Software sowie ein Internetzugang erforderlich. Ob derlei Investments gut oder nicht gut sind, sei dahingestellt. Wer allerdings ernsthaft den Einstieg in den Handel mit einem Hebel erwägt, sollte sich der immensen Risiken bewusst sein.
 
 
 
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