Montag, 25. September 2017 - Blog rund um das Thema Geldanlage
Individuell spekulieren mit dem Straddle
 
 
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Individuell spekulieren mit dem Straddle

Anleger, die in der Zukunft deutliche Marktbewegungen erwarten, sich aber kein Bild darüber zu machen in der Lage sehen, in welche Richtung der Impuls erfolgen wird, können mit einem Straddle auf ihre Kosten kommen. Diese Konstruktionen besteht aus zwei Optionen: Einer Call-Option und einer Put-Option. Beide Kontrakte weisen dabei eine identische Restlaufzeit und einen identischen Basispreis auf.



Eine Option kann nicht mehr als einhundert Prozent ihres Wertes verlieren, im Gegenzug aber unbegrenzt (im Falle eines Calls) bzw. ein Vielfaches (Put) gewinnen. Hält ein Investor zwei gegenläufige Optionen, kann es ihm daher egal sein, in welche Richtung der Markt sich bewegt, da er sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen profitiert. Der Eintritt in die Gewinnzone erfolgt, wenn der Kursgewinn der einen Option die Verluste der anderen mehr als ausgleicht.
Freilich ist auch ein Straddle kein Wundermittel zum schnellen Vermögensaufbau: Bei stagnierenden Kursen verfallen beide Optionen wertlos und das gesamte für den Erwerb der Konstruktion eingesetzte Kapital ist verloren. Viele Anleger versuchen, das Verlustrisiko einzugrenzen, indem sie die Basispreise dem gegenwärtigen Marktniveau am Tage der Positionseröffnung anpassen. Es sein an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Optionen am Geld den höchsten Zeitwert besitzen und damit am teuersten sind. Wer weniger mit großen Marktbewegungen, sondern vielmehr mit stagnierenden Notierungen rechnet, der geht das Gegenstück zum Straddle ein, den so genannten Short-Straddle. Hier werden an der Terminbörse die Optionen nicht gekauft, sondern verkauft. Der Inhaber eines Short-Straddles ist also eventuell verpflichtet, Aktien zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen, auch wenn er dadurch Verluste hinnehmen muss.



Im Gegenzug erhält er am Tage des Geschäftsabschlusses die Prämien für die Optionen ausbezahlt. Verfallen diese, kann er diese vollständig als Gewinn verbuchen. Erst wenn der innere Wert einer der beiden Optionen die Summe der erhaltenen Prämien übersteigt, tritt der Anleger in die Verlustzone ein. Theoretisch sind die Verluste unbegrenzt, zumindest in Bezug auf die Verpflichtungen aus dem Verkauf der Call Option. Derlei Strategien sind hochinteressant und bieten effektive Werkzeuge für verschiedenste Erwartungen hinsichtlich der künftigen Marktentwicklung. Anleger sollten sich jedoch auch der Risiken bewusst sein, die Optionsgeschäfte immer mit sich bringen.
 
 
 
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