Sonntag, 24. September 2017 - Blog rund um das Thema Geldanlage
Kurslücken bei Hebeltrading existenzielles Risiko
 
 
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Kurslücken bei Hebeltrading existenzielles Risiko

Wer mit Differenzgeschäften an der Börse sein Glück zu machen versucht, sollte sich bestimmter Risiken bewusst sein. So kann es durchaus passieren, dass ein eventueller Verlust das eingesetzte Kapital übersteigt und es zu einem so genannten Margin Call, einer Nachschusspflicht kommt.



Der gefährliche Umstand einer Nachschusspflicht ist auch durch ein effektives Risikomanagement nicht zu verhindern. Zwar kann ein Stop Loss an beliebigen Kursmarken gesetzt werden. Eine solche bedingte Order ist aber, für den Fall, dass es zu einer Ausführung kommt, nichts anderes als eine unlimitierte Verkaufsorder. Es wird also zum nächstmöglichen Kurs glattgestellt. Insbesondere wenn eine Position über Nacht oder über das Wochenende hinaus gehalten wird, besteht die Gefahr von Kurslücken. Diese beschreiben eine Differenz zwischen dem Schlusskurs eines Zeitintervalls und dem Eröffnungskurs des darauf folgenden Zeitintervalls, die so groß ist, dass eine Stop-Loss Order erst deutlich unter dem Ausübungsniveau erfolgreich ausgeführt werden kann. Im Handel mit Differenzgeschäften, wo des Öfteren Hebelwirkungen teils enormer Kraft zum Einsatz kommen, können die auch als Gaps bezeichneten Kurslücken zu dramatischen Verlusten führen. Gerade deutsche Anleger kennen dieses Phänomen, da die europäischen Märkte am Folgetag sehr oft die Tendenzen im Handelsschluss des amerikanischen Handels nachvollziehen.



Wer sich und sein Kapital dem Glattstellungsrisiko nicht aussetzen möchte, der muss entweder zu einem Market Maker wechseln, der Airbag Trading anbietet, bei dem das Konto nicht auf einen Wert von weniger als Null fallen kann, oder aber eine Stop-Loss-Garantie in Anspruch nehmen, die ebenfalls von einigen Anbietern offeriert wird. Die Garantie sichert die Ausführung zum gewünschten Stop-Kurs. Sie zieht allerdings erhebliche Gebühren nach sich, die bei hohen Hebeln bis zu zehn Prozent des Eigenkapitalanteils ausmachen können. Airbag Trading hingegen ist meist verbunden mit einer restriktiveren Begrenzung des maximalen Hebels. Welche von beiden Varianten Die bessere ist, muss daher jeder für sich individuell entscheiden.
 
 
 
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