Freitag, 17. November 2017 - Blog rund um das Thema Geldanlage
Mit antizyklischen Strategien den Turnaround antizipieren
 
 
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Mit antizyklischen Strategien den Turnaround antizipieren

Es ist der Traum eines jeden Börsianers: Bei Tiefstständen kaufen, auf dem Gipfel verkaufen. Schon Altmeister Kostolany wusste, dass dies in der Regel nicht möglich ist. Wer sich aber für antizyklische Strategien interessiert, dem steht eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung, mit denen der Wendepunkt eines Marktes sich mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit zumindest auf kurzfristige Sicht vorhersagen lässt.



Wesentlich für den Erfolg bei der Antizipation einer Wende der Kurse ist die richtige Einschätzung der Stimmung unter den Marktteilnehmern. In einer Abwärtsbewegung beispielsweise ist, stützt man seine Überlegungen allein auf Sentiment-Indikatoren, kein Ende in Sicht, wenn die fallenden Notierungen von vielen Marktteilnehmern als günstige Einstiegsmöglichkeiten empfunden werden. Erst wenn sich das Stimmungsbild soweit eintrübt, dass die kurz- wie mittelfristige Kursentwicklung negativ eingeschätzt wird, steigen die Chancen für einen längeren Rebound oder gar eine Trendwende. Die Stimmung am Markt, die mit verschiedenen Umfragen gemessen wird und auch in der Put/Cal-Ratio Einzug findet, reicht jedoch als alleiniges Instrument zur Kursprognose keinesfalls aus. Vielmehr muss auf eine Kombination aus Erwartungen und der tatsächlichen Marktentwicklung gewartet werden. Liegt hier eine einschlägige Divergenz vor, stehen die Chancen recht gut, dass bald höhere Kurse zu verzeichnen sind. So bedeuten steigende Kurse bei gleichzeitig sehr schlechter Stimmung oft, dass der Verkaufsdruck vorerst vorbei ist.



Ein weiteres, immer wieder im Endstadium eines Marktimpulses zu beobachtendes Phänomen ist eine gravierende Veränderung in der Korrelation verschiedener Anlageklassen, insbesondere dann, wenn deren Entwicklung erheblichen Einfluss auf den Aktienmarkt hatten. Werden all diese Puzzleteile richtig zusammengesetzt, ist es möglich, zu einem günstigen Zeitpunkt ein Kaufsignal zu erhalten und so eine profitable Position aufzubauen.

Eine antizyklische Strategie sollte jedoch niemals unter dem Einsatz eines Hebels erfolgen, da der Markt in solchen Phasen mitunter unberechenbare Sprünge macht, die ein zu sehr auf geliehenem Geld basierendes Portfolio schnell in die Knie zwingen können.
 
 
 
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