Montag, 25. September 2017 - Blog rund um das Thema Geldanlage
Mitarbeiteraktien nicht übergewichten
 
 
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Mitarbeiteraktien nicht übergewichten

Verbraucher, denen von ihrem Arbeitgeber die Teilnahme an Programmen für Belegschaftsaktien angeboten wird, sollten nicht allzu euphorisch darauf reagieren. Zwar können die Papiere oft zu einem attraktiven Kurs gekauft werden und versprechen so erhebliche Gewinnpotenziale. Eine im Verhältnis zum Gesamtvermögen zu große Investition in das "eigene" Unternehmen ist jedoch weniger ratsam.



Es ist schlecht, sein Geld überwiegend in das Unternehmen zu investieren, von dem der monatliche Gehaltsscheck kommt. Gerät der Arbeitgeber in eine finanzielle Schieflage und muss Insolvenz anmelden, sind nicht nur die Aktien wertlos, sondern auch der Job weg. Die Folge ist der drohende wirtschaftliche Ruin. Nicht nur in einem so extremen Fall wie der Zahlungsunfähigkeit des Chefs ist ein zu großes Engagement in den betreffenden Aktien schädlich. In konjunkturellen Schwächephasen werden in vielen Unternehmen Restrukturierungsprogramme durchgeführt, die oft mit einem erheblichen Stellenabbau einhergehen. Trifft es einen selbst, dann meist in einer Zeit, in der auch die Aktienmärkte auf Talfahrt sind und eine Liquidation der Papiere aus wirtschaftlicher Not heraus zu einem denkbar ungünstigen Kurs stattfinden würde. In seltenen Fällen existiert noch ein weiteres, ähnliches Risiko: Wer in ländlichen Gebieten arbeitet, in denen das lohnzahlende Unternehmen den wesentlichen Teil der Nachfrage nach Arbeitskräften ausmacht, sollte in dieser Region keine Immobilie erwerben. Bei Insolvenz oder Abwanderung verlieren Häuser und Wohnungen in solchen Landzügen deutlich an Wert.



Natürlich sind die genannten Risiken relativ unwahrscheinlicher Natur. Da aber bei Eintritt der Geschehnisse die eigene wirtschaftliche Existenz gefährdet ist, sollten sie in der privaten Finanzplanung berücksichtigt werden. Man stelle sich zur Verdeutlichung des Worst Case einen Angestellten bei einem Automobilbauer in Niedersachsen vor, der an seinem Arbeitsort ein Haus erwirbt und seine Altersvorsorge auf einen Akteinsparplan mit Papieren des eigenen Arbeitgebers stützt. Bei einer Pleite des Unternehmens sind Haus und Aktien wertlos und der Job weg.
 
 
 
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