Montag, 20. November 2017 - Blog rund um das Thema Geldanlage
Risikomanagement beim Handel an der Börse?
 
 
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Risikomanagement beim Handel an der Börse?

Wer an der Börse bereits einige Erfahrung gesammelt hat, der weiß, dass dauerhafter Erfolg ohne eine effektive Strategie zur Verlustbegrenzung unmöglich ist. Ein zu großer Verlust kann meist nicht mehr kompensiert werden. Ein einfaches Rechenbeispiel verdeutlich dies: Eine Aktie, die fünfzig Prozent Verlust macht, muss sich im Anschluss daran verdoppeln, um wieder auf ihrem Ausgangsniveau zu notieren.



So unstrittig die Notwendigkeit des Ausstiegs aus defizitären Positionen auch ist, so schwierig ist die praktische Umsetzung dieser Prämisse. Vielen Anlegern fällt es sehr schwer, ein geeignetes Level für ein Stopp Loss zu identifizieren. Eine Möglichkeit, die roten Zahlen unter Kontrolle zu halten, besteht in der Festlegung eines maximalen Verlustes je eingegangener Position. Dieser wird als prozentualer Wert definiert. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass jederzeit eine eindeutige Regel zur Verfügung steht, auf die sich der Anleger auch in turbulenten Zeiten stützen kann. Der Nachteil liegt in der Inflexibilität. Die Regel wird nicht an das Niveau der Volatilität angepasst und auch nicht mit dem eingegangenen Gesamtrisiko des Portfolios abgeglichen. Besser , aber auch etwas aufwändiger ist eine dynamische Verlustbegrenzung, die nicht nur vertikal, sondern auch horizontal aktiv ist. Der maximal in Kauf genommene Verlust wird nicht starr fixiert, sondern richtet sich zum einen nach der Volatilität der jeweiligen Position und zum anderen an den Risiken der anderen Bestände im Depot.



So wird konsequent darauf geachtet, dass bei zeit naher Aktivierung aller Stopplevel der gesamte zu realisierende Verlust nicht allzu hoch ausfällt. Horizontale Verlustbegrenzung meint, dass innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls (ob Tag, Woche oder Monat sei dahingestellt) nicht mehr als ein bestimmter Anteil des Portfoliowertes verloren werden darf. Wird dieser Wert erreicht, werden alle offenen Positionen glattgestellt. Unter Umständen muss der Handelsansatz ganz neu durchdacht werden. Der Hintergrund einer solchen Vorgehensweise ist in der Annahme zu sehen, dass viele aufeinanderfolgende Verluste binnen kurzer Zeit die Frage aufwerfen, ob es sich um Zufall oder um einen systematischen Fehler handelt.
 
 
 
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